Kyrgyzstan

 

Immer noch nicht ganz gesund, aber richtig motiviert brach ich am Donnerstagmorgen auf, um meine Reise durch Kirgistan zu starten. Je mehr ich über dieses Land las und erfuhr, das lediglich als Alternative zu Tajikistan und dem legendären Pamir Highway herhalten musste, desto mehr freute ich mich, dass ich mich für dieses Land entschieden hatte. Wahrscheinlich haben noch nicht allzu viele von Kirgistan gehört, welches zwischen Russland, Usbekistan, Tajikistan und China liegt und «Die Schweiz Zentralasiens» genannt wird. Das Land ist ein wahres Outdoor-Paradies mit unberührter Natur, Wildwasserflüssen, Bergseen, Schluchten, weiten Tälern und hohen Bergen, die 95% der Landschaft ausmachen.

 

Nachdem ich am ersten Tag die Hauptstadt Bishkek hinter mir gelassen hatte und durch eine dicht besiedelte Gegend im Flachland gefahren war, übernachtete ich kurz vor dem ersten Pass in einem kleinen Guesthouse auf dem Bettsofa im Wohnzimmer der Familie und wurde den ganzen Abend von den neugierigen Kindern auf Trab gehalten, welche richtig fasziniert waren von meinem Handy und Laptop :)

Am nächsten Tag hatte ich den ersten Pass vor mir und ich freute mich richtig auf die 2100 Höhemeter, die sich vor mir auftürmten. Am Mittag machte ich schweissgebadet einen kurzen Halt bei einer Schäferhütte, wo mir die alte Dame gleich eine Riesenportion Brot, Suppe und Güetzi auftischte. Nach und nach setzten sich auch die Hirten dazu, welche mit ihren Pferden von den Bergen herunter geritten kamen und wir unterhielten uns zu einer Flasche Vodka auf Russisch, was mit meinen lächerlichen Sprachkenntnissen ziemlich witzig war. Der Vodka ist hier erste Wahl wenn man durstig ist und wenn eine Flasche mal geöffnet ist, dann wird sie auch ausgetrunken. Wenn das Glas leer ist wird gleich wieder nachgefüllt und hopp, runter damit J  Nach etwa einer Stunde verabschiedete ich mich und setzte mich leicht beschwippst wieder aufs Rad, denn ich hatte ja noch ein paar Höhemeter vor mir. Ein paar Kilometer weiter wurde ich von drei Polizisten zu einem Schwätzchen angehalten und dann gings weiter steil aufwärts. Kurze Zeit später erreichte ich auf 3100 Meter den Pass und als es anfing zu schneien wurde ich von Lastwagenfahrern zu einer Schafs-Suppe und Vodka in einem umgebastelten Container eingeladen. Wenn das so weiter geht werde ich in diesem Land noch zum Alkoholiker ;) Als Belohnung für das stundenlange Hochfahren kam jetzt eine unglaublich tolle Abfahrt und vor mir breitete sich eine wunderschöne Landschaft mit einem breiten grünen Tal und dahinter unzähligen, schneebedeckten Bergen aus. Überall am Strassenrand standen weisse Jurten und auf den Wiesen tobten sich hunderte Pferde aus. Die Kirgisen sind ein Hirten- und Nomadenvolk und stellen in den drei schneefreien Monaten im Sommer ihre Jurten überall in den Bergen auf, wo sie lokale Produkte wie Pferdemilch, Fleisch, Gemüse und Honig verkaufen und ein gemütliches Leben geniessen. Ausser die Pferde zu melken und ab und zu ein Schaf zu einem Steak zu machen wird hier nicht viel gearbeitet und die ganze Familie sitzt einfach draussen vor der Jurte und winkt mir beim Vorbeifahren zu. Auch hier wurde ich ständig von freundlichen Menschen zum Essen und Trinken eingeladen, wobei ich die eine oder andere Einladung eines besoffenen Kirgisen zu einem Gläschen Vodka dankend ablehnte. Auf der Strasse verwandeln sich die zurückhaltenden und freundlichen Kirgisen jedoch in irre Psychopaten, die offenbar mit einem Todeswunsch ins Auto steigen. Was den Verkehr betrifft ist das hier mit Abstand das Schlimmste, was ich auf meiner Reise bisher erlebt habe. Es wird absolut rücksichtslos und mit einem Affenzahn gefahren, beim Überholen bleiben oft nur Zentimeter und ich musste schon einige Male von der Strasse rollen, damit ich nicht über den Haufen gefahren wurde. Aber eigentlich ist das nicht weiter verwunderlich, denn den Führerschein kann man hier so einfach kaufen wie ein Stück Brot beim Bäcker.

 

Von hier aus ging es in den nächsten Tagen über einen weiteren Pass, dann 6o Kilometer bergab (juhuu), dann wieder rauf, und runter, und rauf, und runter… Je weiter ich gegen Süd-Westen fuhr, desto mehr veränderte sich die Landschaft von einer grünen und weissen Bergwelt mit blühenden Blumen und angenehmen Temperaturen in eine heisse Landschaft mit schroffen Felsen und tiefen Schluchten, welche jedoch nicht weniger eindrücklich war. Fünf Tage, nachdem ich in Bishkek gestartet war, erreichte ich das Fergana Tal, den Brotkasten Zentralasiens. Diese landwirtschaftliche Region liegt auf ca. 800 M.ü.M. und wird im Sommer brütend heiss. Überall am Strassenrand stehen Stände, wo Wassermelonen und andere Früchte verkauft werden, die an einem heissen Tag besonders gut schmecken. Hier reiten die Kinder und Bauern auf Eseln rum und auf den Feldern wird mit uralten Traktoren gearbeitet, die aussehen wie aus dem Disney Film «Cars». Auf dem Weg Richtung Jalalabad erschien auf der rechten Strassenseite plötzlich ein kilometerlanger Zaun und mir wurde erst später beim Blick auf die Karte bewusst, dass dies die Grenze zu Usbekistan ist. Die Sowjets haben hier ganze Arbeit geleistet und Grenzen zwischen Kirgistan, Usbekistan und Tajikistan gezogen, welche keine Rücksicht auf die ethnische Herkunft der Völker nahmen und seither immer wieder zu Auseinandersetzungen führten. So kam es, dass verschiedene Völker plötzlich Bürger eines anderen Landes waren und nun eine usbekische Minderheit in Kirgistan lebt und umgekehrt. Dies war zu den Sowjet-Zeiten noch nicht wirklich problematisch, aber seit diese sogenannten CIS-Staaten 1991 ihre Unabhängigkeit erlangt hatten und ein ausgeprägtes nationalistisches Denken entwickelten, kommt es immer wieder zu Aufständen, welche zuletzt von den Regierungen blutig niedergeschlagen wurden. In dieser Gegend Kirgistans sind auch wieder viel mehr Muslime zu sehen als in den Bergen, die Frauen tragen wieder vermehrt Kopftücher und die Männer laufen mit flachen, runden Käppis und Bärten rum. Und trotz meines anfänglich mulmigen Gefühls waren auch hier die Menschen sehr freundlich und einladend, wie ich das bisher in allen muslimischen Ländern erlebt habe. Nach einem langen Tag auf dem Velo setzte ich mich  verschwitzt in ein kleines Restaurant, hatte keine Ahnung was ich aus der kyrillisch geschriebenen Menukarte nehmen sollte und bestellte einfach dasselbe, das meine Tischnachbarn auf dem Teller hatten. Diese hatten eine solche Freude daran, dass sie mir gleich einen Sack voller Pfirsiche schenkten :) Nachdem ich die leckeren Nudeln mit Gemüse und Fleisch gegessen hatte, bestand die Wirtin darauf, dass ich nichts bezahlen muss. Es ist irgendwie unglaublich, wie Menschen, die in einem Jahr kaum soviel verdienen wie ich in einer Woche, mir das Essen schenken. Am nächsten Tag entschied ich mich spontan dazu, die Bruthitze im Fergana Tal hinter mir zu lassen und ein, zwei Tage Pause in den Bergen zu machen. Nachdem ich wieder den ganzen Tag bergauf gefahren war, erreichte ich das Bergdorf Arslanbob, wo der grösste zusammenhängende Wallnuss-Wald der Welt steht. Hier fand ich ein tolles Guesthouse und verbrachte die nächsten zwei Tage mit Faulenzen auf der Veranda, Spazieren in der wunderschönen Berglandschaft, Wäsche waschen und Rasieren mit Nagelschere, stumpfer Klinge und kaltem Wasser :P Die Bewohner hier sind zu 100% Muslime und zu 95% Usbeken, welche sich aufgrund ihrer Kleidung von den Kirgisen unterscheiden. Lustigerweise tragen die wenigen Kirgisen hier alle den typischen hohen, weissen Kirgisen-Hut, während die Usbeken ihr rundes, flaches Käppi tragen. Das macht es zumindest für mich einfacher zu unterscheiden, wer zu welchem Volk gehört :) Die jungen Frauen tragen schöne farbige Kleider und Kopftücher und Grüssen mit einem schüchternen Lächeln, die Kinder rufen alle «Hello - Goodbye», die älteren Menschen haben entweder Goldzähne oder gar keine Zähne mehr und ich muss mir meist das Lachen verkneifen, wenn mich eine uralte Dame mit einem "goldigen" Lächeln begrüsst :)

 

Nach diesem kleinen Abstecher stand der nächste Pass an, welcher ins abgelegene Herz Kirgistans führte. Bevor ich losfuhr wurde mir stolz erzählt, dass eine neue Strasse über die Berge führe, welche die alte Schotterstrasse abgelöst habe. Entweder habe ich die Abzweigung zu dieser neuen Strasse aber verpasst oder es wurde einfach neuer Schotter auf die alte Strasse draufgeworfen :P Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Ahnung, dass dies die beste Strasse für eine Woche sein würde. Nachdem ich die ersten Kilometer auf dieser Rumpelpiste hinter mir hatte wurde ich von ein paar Arbeitern angehalten und zum selbstgemachten Zmittag eingeladen. Dann gings auf einer groben Dreckpiste durch ein völlig abgelegenes Tal dem Pass entgegen und die Landschaft wurde immer einsamer und schöner. Durch das ständige Gerüttel fielen immer wieder die Wasserflaschen aus der Halterung, der Kilometerzähler brach ab, die Gänge fielen raus und die Schrauben am Velo fingen an sich zu lösen. Jaaa, da dämmerte mir, dass ich für die nächsten 500 Km auf dieser Strasse wohl etwas länger brauchen würde. Nachdem ich den Pass erreicht hatte, wurde die Piste immer schlimmer und ich fragte mich, ob mein Velo das überstehen würde. Die Landschaft war aber so atemberaubend, dass ich jeweils nicht lange an mein Velo dachte und es einfach nur genoss, hier sein zu können. Unterwegs lernte ich Miriam aus Holland sowie Michael und Sibille aus der Schweiz kennen, welche mit dem Motorrad von zuhause aus in die Mongolei fahren. Allgemein sind in Kirgistan ziemlich viele Motorradtourer unterwegs, aber diese waren die ersten die anhielten, um ein bisschen mit mir zu plaudern. Am nächsten Tag erfuhr ich in einem Dorf, dass Miriam nur wenig später mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert war und sich dabei das Bein brach. Es tut mir richtig leid, dass sie ihre Tour so beenden musste… Das war ein kleiner Weckruf für mich, dass ich meinen Helm in diesem Land vielleicht besser wieder mal auf dem Kopf als im Gepäck tragen sollte.

 

Nach drei Tagen auf dieser teilweise diabolischen Strasse kam ich in ein heftiges Gewitter und wurde so richtig verregnet. Auf der Matschpiste kam ich kaum mehr voran und bergauf ging mit den wegrutschenden Rädern gar nichts mehr. Als ich gerade völlig durchnässt mein Velo bergauf durch den strömenden Regen stiess hielt ein Lastwagenfahrer neben mir und fragte mich, ob ich mitfahren möchte. Dieser Lastwagen war ein Geschenk des Himmels und ich musste nicht zweimal überlegen, ob ich das Angebot annehmen will. Unterwegs versuchten wir mit ein paar Brocken Russisch, Türkisch und alle anderen Sprachen, die uns in den Sinn kamen, über unsere Länder zu sprechen und erstaunlicherweise klappte das sogar mehr oder weniger :) Als wir nach 50 Kilometern über den nächsten Berg fuhren präsentierte sich uns die schönste Landschaft, die ich bis dahin je gesehen hatte. Ich konnte es kaum fassen und finde keine Worte, um es zu beschreiben, aber der Blick auf die unzähligen Gipfel war unbeschreiblich schön. Hier verabschiedete ich mich von meinem netten Chauffeur und fuhr wieder auf der mittlerweile trockenen, aber noch schlimmeren Rumpelpiste weiter. Unterwegs fuhr ich an kleinen, uralten Lehm-Moscheen und Häusern vorbei und ich fühlte, dass ich trotz den verpassten Ländern Usbekistan und Tajikistan nun doch auf der Seidenstrasse angekommen war. Am Abend fand ich einen schönen Zeltplatz und genoss es so richtig, diese Landschaft vor meiner Haustür zu haben.

 

Es regnete in Strömen als ich aufwachte und es war mir etwas zuwider, das Zelt zu verlassen. Ich hatte den bisher höchsten Pass vor mir, welchen ich überqueren musste, um zum schönsten See Kirgistans, dem Song-Kol See auf 3000 M.ü.M., zu gelangen. So wartete ich erst mal ab, ass Haferflocken zum Zmorgen, reinigte meinen Gaskocher und liess zwei Stunden verstreichen, bis es kurz aufhörte zu regnen. In aller Eile packte ich meine Sachen zusammen und fuhr den dunklen, wolkenverhangenen Bergen entgegen. Kurz vor den Serpentinen merkte ich, dass meine Regenjacke vom Fahrrad gefallen war und musste wieder vier Kilometer runter fahren, bis ich sie auf der Strasse wiederfand. Der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können, denn jetzt fings so richtig an zu schiffen. Die Passstrasse war die reinste Matschepiste und ich kam nur schleppend durch den strömenden Regen voran. Unterwegs kam mir ein völlig durchgefrorener spanischer Radfahrer entgegen, welcher mir nicht unbedingt Hoffnung auf bessere Strassenbedingungen machte. Nach diesem Halt hatte nun auch ich richtig kalt und um die Kälte etwas erträglicher zu machen hörte ich den Soundtrack von Indiana Jones in Endlosschleife, was tatsächlich wirkte :) Nach ein paar Stunden war ich auf dem Pass auf 3346m und nach einer kleinen Verschnaufpause hörte es tatsächlich auf zu regnen. Und mein Gott, es muss wohl mittlerweile langweilig klingen, aber jetzt hatte ich wirklich die schönste Landschaft vor mir, die ich je gesehen habe. Diese grüne, von Gipfeln eingeschlossene Hochebene überwältigte mich völlig und ich wurde richtig sentimental, so dass ich mich ab mir selbst fragte, was mit mir los war. Nach einer weiteren Stunde kam ich am Song-Köl See an und fragte bei einem Jurtencamp völlig durchgefroren und bis auf die Knochen durchnässt für ein Bett. Ich wollte schon lange Mal in einer Jurte übernachten und wo gäbe es einen besseren Ort als hier. Nachdem ich mich zwei Stunden in der ungeheizten Jurte unter der Bettdecke aufgewärmt hatte kam ein weiterer pflottschnasser Radfahrer daher, welcher die gleiche Strecke wie ich gefahren war, nur dass der arme Kerl am Vorderrad noch einen Platten hatte. Edmund aus England ist bereits seit 9 Monaten unterwegs und sein Velo ist mittlerweile am Auseinanderfallen. Ich half ihm mit Ersatzteilen aus und gab ihm einen neuen Schlauch für seinen völlig verbrauchten alten, welcher zwar nicht auf sein Rad passte, aber wir trotzdem irgendwie draufmurksen konnten. Wir blieben beide zwei Nächte, Schlugen uns im Regenwetter die Bäuche mit kirgisischen Spezialitäten voll, gingen mit einer Skandinavischen Reisegruppe auf eine kurze Wanderung als es mal nicht regnete und machten es uns abends mit Bier und Vodka gemütlich, welchen die Jungs und Mädels aus Schweden und Norwegen in ihrem Offroader mitgebracht hatten :)

 

Nach zwei erholsamen Nächten brachen Edmund und ich gemeinsam mit klappernden und quietschenden Fahrrädern auf und überquerten im Regen einen weiteren Pass auf 3450m. Von hier an ging es nur noch runter und wir freuten uns auf eine tolle Abfahrt. Auf der Dreckpiste kamen wir zwar nicht viel schneller voran als bergauf, aber es war trotzdem schön mal wieder runter zu fahren :) Nachdem wir unsere Zelte im Regen irgendwo im nirgendwo aufgestellt hatten, klarte der Himmel auf und es wurde ein wunderschöner Abend mit tausenden Sternen am Himmel. Den Abend verbrachten wir mit Bier und Vodka trinken und heieiei hatte ich am nächsten Morgen einen Kater. Vom billigen Fusel hier sollte man besser die Finger lassen und lieber die teure Flasche für 5 Franken kaufen ;) Das Radeln ist mir schon leichter gefallen als an diesem Morgen, aber zum Glück erreichten wir nach kurzer Zeit eine neue, perfekt asphaltierte Strasse, welche 40 Kilometer bergab führte. Nachdem wir eine Woche auf den Schotterstrassen der Hölle unterwegs waren konnten wir kaum mehr aufhören zu Grinsen vor Freude und liessen es einfach Rollen. Abends konnten wir uns zum ersten Mal seit ein paar Tagen in einem Fluss waschen, was die armen Fische hoffentlich überlebt haben ;)

 

Hier trennten sich unsere Wege wieder, denn Edmund musste nach Bishkek um dort einige Visas zu beantragen. Ich fuhr dem zweitgrössten Bergsee der Welt (Yssyk-Kul) entlang gegen Osten, wo ich früher oder später wieder Kasachstan und dann China erreichen werde :)

Nach zwei Tagen Fahrt am See entlang und total 1`600km und 17`000 Höhemeter bin ich bereits an meiner letzten Station in Kirgistan angekommen, wo ich noch ein paar Tage mit Faulenzen verbringen werde, bevors weiter geht :) Für all diejenigen, die auch mal nach Kirgistan in die Ferien möchten, fasse ich hier noch schnell meine Eindrücke über dieses Landzusammen.

 

Die Strassen sind eine verdammte Katastrophe (ja, auch die meisten geteerten). Zumindest habe ich nach fast 6000 Kilometern auf dem Velo mal ein Land gefunden, das schlimmere Strassen hat als Italien ;) Die Fahrweise der Kirgisen ist die schlimmste und gefährlichste, die ich je erlebt habe (es macht echt keinen Spass, wenn man bei jedem überholenden Auto Angst haben muss, überfahren zu werden). Die Städte und Dörfer haben kaum was zu bieten und sind nicht wirklich sehenswert. Das Essen ist sosolala... Es gibt ziemlich viele besoffene Männer, die in den Dörfern rumtorkeln und sich nicht selten hinters Steuer setzen.

 

Warum sollte man also in dieses Land reisen? Schaut euch mal die Bilder an :) Die Natur, die Berge, die Flüsse, Täler, Nomaden, Pferde, Wälder und das Erlebnis stellen alles Vorgenannte in den Schatten und sind absolut atemberaubend und sehenswert. Wer also über die negativen Aspekte hinwegsehen kann, dem bietet sich hier ein wahres Paradies :)

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Kommentare: 8
  • #1

    Mamen (Dienstag, 12 Juli 2016 14:05)

    Heinomal George.. ich weiss nicht mehr was ich sagen soll... bin am lesen und abtauchen in eine Welt voller Wunder, Farben und Naturspiele wie ich es noch nie gesehen habe.. muss immer wieder die Tränen abwischen, damit ich weiterlesen kann.. kann gar nicht aufhören und es fesselt mich.. bin auch dort in Kirgistan, und spüre mit aller Wucht was du da erleben darfst und kannst... Heb Sorg mein Sohn ! Ly Mami

  • #2

    Clöide (Dienstag, 12 Juli 2016 14:33)

    Heya Oste-Chrieger :-)
    Dini Brichte si eifach dr absolut Wahnsinn...vo de Biuder redä mir ersch gar nid. Ig säge Dir Merci, dass üs a Dire Reis lahsch la teilha u üs somit die wunderbare Eggenä vo der Wäut necher bringsch :-)! Ig wünsche Dir für die wieteri Wägstrecki aus erdänklich Guete!! Häb Dir gwüss Sorg!! Gruess usem Oste, Clöide

  • #3

    G rosi (Dienstag, 12 Juli 2016 16:34)

    Gratuliere zu denen wunderschönen Aufnahmen und super interessanten Bericht! Ganz liebe Grüsse u häb sorg.grosi

  • #4

    Sebu (Dienstag, 12 Juli 2016 19:07)

    Super Bricht. Gruess us Mexico, bis zum nächschte mau!

  • #5

    Corinne u family (Dienstag, 12 Juli 2016 22:30)

    Atemberaubend ! God bless you ! Irgendjemand muss ja diese unglaubliche Natur erschaffen haben und möge Dir die ganze Kraft von Oben auf Deiner ganzen Reise begleiten !!!!!!!!

  • #6

    Brönimänner (Freitag, 15 Juli 2016 19:23)

    He Gorg
    Hammerbiuder u super Pricht. Es isch haut im Oste Scho schön u i ch der wäg de Outofahrer nachefühle.
    Bi letschte Fritig am abe Spät mit em Böss vo Kiev 5 Stung i Oste gfahre. Strasse unger jedem Souhung, der Chauffeur mit äm Händy ir Hang mit 120 dert gfahre wos no chli Belag het gha u der vou.
    No a chline Pricht vo dim Göttibueb.
    Er het hüt der ganz Tag in Kiev uf em Olympiastützpunkt chönne mit der Ukrainische Nati treniere.
    I d Haue gloffe isch er wie e Bodybuilder u itz ischer mega stoutz dass er dene Olymiasieger het chöne zeige das d'Schwizer o öbis cheu.
    Mit wünsche Dir uf dire witerfahrt aues guete u gs nis de er Wiehnachte.

  • #7

    alex (Montag, 18 Juli 2016 21:27)

    Lieber George, Ich vermisse dich sehr und hoffe es geht dir gut. Es ist sicher toll, aber sicher auch anstrengend. ich freue mich sehr dich wieder zu sehen.
    Also pass auf dich auf.

    mit lieben grüssen Alex

  • #8

    Fäbu (Freitag, 22 Juli 2016 10:33)

    Hey George
    Es isch immer ä wahri Fröid dini Brichtä ds läsä u di Hammer-Bilder ds bestuhnä. Fröiä mi scho uf ds Buech ;)
    Reis no ganz guet witer u häb sorg.

    Liebä Gruess
    Fäbu